Bei
uns fliegen Sie ab Basel und
Zürich mit etablierten
Charter- und Linienfluggesellschaften.
Wir
arbeiten mit mehreren großen
Veranstaltern, wie z.B. Neckermann,
Kreutzer, Esco, Condor, Öger
Tours, Hapag Lloyd, FTI, Studiosus
und Air Marin zusammen. Diese
bieten Ihnen unter anderem
Pauschalreisen, Flüge
und Last
Minute Angebote zu vielen
verschiedenen Zielen an.Seit
3 Jahren sind wir ein IATA-Reisebüro.
Sie können bei uns Charter-
und Linienflüge zu Zielen
weltweit buchen. Für
Ihre individuellen Fragen
und Wünsche stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung.
Aspendos
Es
wird angenommen, dass Aspendos
genauso wie Perge von den
Achaern ca. 1000 v.Chr. gegründet
wurde. Aspendos gehörte
zuerst zu Lykien, wurde aber
spaeter Pamphylien angegliedert.
Der Fluss, der durch Aspendos
führte, war geeignet
für den Schiffsverkehr,
so dass Aspendos gleichzeitig
als Hafen dienen konnte.
Das
Theater ist das am besten
erhaltene römische Theater
der Welt. Jedes Jahr wird
hier ein Festival veranstaltet.
Das Theater, gebaut im 2.Jh.n.Chr.
bildet
einen perfekten Halbkreis
und die breiteste Stelle betraegt 95 m.
Die Cavea hat insgesamt 41 Sitzreihen
für 15.000 Sitzplaetze. Aus Inschriften
am Theater erfahren wir, dass der Baumeister
der Architekt Zenon aus Aspendos war.
Gebaut wurde es unter der Herrschaft von
Marcus Aurelius (161-180 n.Chr.) von zwei
Brüdern, Cutius Chrispinus und Curtius
Auspicatus, die es den Kaisern und Göttern
weihten. Im Süden des Theaters liegen
die Ruinen des Gymnasiums und der Baeder.
Ein
Berg im äußersten Osten der
Türkei, nahe der Grenze zu Armenien
und dem Iran. Der Ararat ist der höchste
Berg der Türkei. Abgesehen vom Nordwesten,
wo ein fast 2.130 Meter hoher Ausläufer
des Berges in einen Gebirgszug übergeht,
steht er völlig frei in der ostanatolischen
Hochebene. Er überragt die ihn umgebende
Hochebene, die eine Höhe zwischen
760 und 1.370 Meter über dem Meeresspiegel
erreicht. Auf einer Höhe von etwa
2.680 Metern erheben sich zwei Gipfel:
der Große Ararat (5.137 Meter) und
der
Kleine Ararat (3.914 Meter), die durch
einen 2.600 Meter hohen Sattel verbunden
sind. Der Ararat ist ein erloschener Vulkan,
der vor allem aus Trachyt besteht. Er
ist in den höheren Lagen stark vergletschert,
die Schneegrenze liegt auf etwa 4.300
Meter Höhe. Der Berg ist aufgrund
des Klimas und der Durchlässigkeit
des Bodens sehr trocken, die größtenteils
aus Gräsern und Wacholder bestehende
Vegetation ist auf Höhen zwischen
etwa 1.500 und 3.300 Metern beschränkt.
Nach dem Alten Testament landete die Arche
Noah nach der Sintflut auf dem Berg Ararat.
Der Große Ararat wurde in moderner
Zeit 1829 erstmals bestiegen. Am 2. Juli
1840 wurden weite Teile der Region von
einem Erdbeben erschüttert, in dessen
Folge eine Lawine ein Dorf sowie ein an
den unteren Hängen des Berges gelegenes
Kloster unter sich begrub.
''Der
Tag meiner Geburt soll jedes Jahr gefeiert
werden. An diesem Tag hat der Priester,
für die Götter und für
mich, auf die Haeupter von den Götterstatuen
und auf meine Statuen goldene Kraenze
zu legen. Für alle von uns soll er
reichlich Düfte zerstreuen, Tiere
opfern, die heilige Tafel mit den schönsten
Speisen und Getraenke austtatten. Mein
Volk soll hier in Fülle feiern.''Diese
Inschrift befindet sich in den 105 km
von Adiyaman entfernten Nemrut Bergen,
an einem 50 m hohen und 150 m breiten
Tumulus.Der Eigner dieses Hügelgrabes
ist der Kommagene König Antiochos
Epiphanes I. Wie die Persischen, Makedonischen
und viele andere Hellenistischen Könige,
so
hielten
sich auch die kommagenische Könige
für Götter und wollten auch
vergöttert werden. Sie erwarteten,
dass man zu Ehren ihres Namens Opfer brachte.
Nur
wenige Städte gestatten einen so
lebendigen Einblick in die Lebensweise
der Antike wie Ephesus. Theater, luxuriöse
Badeanlagen und eine Bibliothek zeugen
vom Wohlstand, den die Siedlung 1000 Jahre
lang genoß.
lonier von der Insel Samos
ließen sich um 1000 v.Chr. in Ephesus
nieder. Der Ort wurde in Verbindung gebracht
mit der anatolischen Fruchtbarkeitsgöttin
Kybele, die später der griechischen
Göttin Artemis entsprach. Ihr zu
Ehren errichtete man den Artemistempel,
ein weiteres der sieben Weltwunder in
dieser Region.
Im
Laufe des Nika-Aufstandes wurde die 415
geweihte Megale Ekklesia (Große
Kirche) zerstört. Im selben Jahr
noch, 532, wurde mit dem Bau der neuen
Kirche für den Kaiser und den Patriarchen
begonnen. Nach 5 Jahren war sie fertiggestellt:
die Hagia Sophia.
Architektonisch stellt sie die Synthese
einer dreischiffigen Langhausbasilika
(Bischofskirche) und eines Kuppelbaus
(Kaiserkirche) dar. Die Scheitelhöhe
beträgt 55 m. Die Spannweite der
Kuppel ist mit 32 m zwar geringer als
die des römischen Pantheons mit 43
m, ihre Konstruktion aber raffinierter
insofern, als sie auf 4 Säulen ruht,
während jene von einem Mauerzylinder
getragen wird. [ Erbaut 532-537, ab 1453 Moschee,
heute Museum ]
Die
Gegend von Kappadokien gehört zum
inneranatolischen Hochland und ist von
allen Seiten von Gebirgen eingeschlossen.
Dazwischen liegt eine Landschaft von berückender
Schönheit. Man fühlt sich wie
in eine bizarre Mondlandschaft versetzt.
Vulkanische Eruptionen veraenderten die
Gegend kontinierlich. In einem Haus in
Catalhöyük sind Wandmalereien
zu sehen, die wahrscheinlich einen Vulkanausbruch
des Hasan Dagi darstellen. Bei diesen
Ausbrüchen wurde das Land von zahlreichen
Tuffschichten von unterschiedlicher Dicke
und Festigkeit überlagert. Die Tuffschichten
wurden im Laufe der Zeit ausgewaschen,
so entstanden Wasserrinnen und starke
Verformungen.
Resultat der Erosion waren bizarre Steinformationen,
wie Kegel und Pyramiden, die sich ausgezeichnet
für den Bau von Felsenkirchen eigneten,
die man heute dort besichtigen kann.
Die
einzige Hauptstadt der Seldschuken erscheint
mit ihren Gaerten und Flüssen wie
eine Oase in der Steppe Zentralanatoliens.
In Konya sind sehr viele Seldschukische
Türben (Begräbnisstätten)
zu sehen.
Das grösste Mausoleum ist das des
Ordengründers Mevlana, der sagte:
''Komm,wer du auch bist''. Es ist auch
zugleich das Wahrzeichen Konyas. Als Bahaeddin
Veled, der Vater von Mevlana, starb, wurde
er seinem Wunsche entsprechend im Rosengarten
von Alaeddin Keykubat ausserhalb der Stadt
beigesetzt. Mevlana wurde spaeter neben
seinem Vater begraben. Auf dem Grab liess
der Sultan aus Dankbarkeit die Kubbe-i
Hadra Moschee im Jahr 1273 errichten.
Jahrhundertelang wurden in dem von Mevlanas
Enkeln gegründeten Kloster die tanzenden
Derwische ausgebildet. (Sufi-Orden)In
dem 1926 zum Museum umgewandelten Kloster
sind viele Kleidungsstücke der Derwische,
Instrumente für die Sema-Musik, Gebets-Teppiche,
Koranhandschriften und Stoffe ausgestellt.
Nördlich
von Bodrum liegen drei wichtige archäologische
Stätten, die man alle in einem Tag
besichtigen kann. Milet, Didyma und Priene.
Milet, Die antike Stadt
Milet war einst Heimat berühmter
Männer und die Wiege abendländischer
Philosophie. Hier wirkte Thales von Milet,
sowie Hippodamos und viele andere.Milet,
das wohl größten Ruinengelände
an der türkischen Ägäis
beherbergte in der Antike eine Ephesus
wohl ebenbürtige griechische Stadt,
vielleicht sogar bedeutender.
Fragt man allerdings heute einen Einheimischen
in der Umgebung von Aydin oder Söke
nach Milet, so runzelt er die Stirn und
kennt nur Efes (Ephesus) oder will zum
Minibus nach Milas einladen. Abseits und
ganz einsam gelegen, eher verlassen wirkend,
ist Milet oder Miletus heute eine Wohnstatt
von Störchen und Fröschen.
Didyma, Die
beeindruckendste Stätte der drei
nah beieinander liegenden antiken Plätze:
Priene, Milet und Didyma ist unzweifelhaft
Didyma. Hier stand wahrscheinlich nie
eine Stadt, nur der wegen seines Orakels
berühmte kolossale Apollotempel,
einer der größten und elegantesten
der antiken Welt. Heute stehen nur noch
zwei Säulen, (ursprünglich 120
an der Zahl!) doch die übrigen Marmorstumpen
vermitteln eine Ahnung von den ursprünglichen
Dimensionen. Und auch das riesige Portal,
die kellerdunklen Rampengänge, ein
gigantisches Medusenhaupt und einige wiederaufgerichtete
Säulen vermitteln eindrucksvoll genug
die Atmosphäre des einstigen Orakelorts.
Priene,
einst ein bedeutender Hafen des Ionischen
Städtebunds, liegt heute infolge
der Verlandung durch den Mäander
(türkisch: Menderes) viele Kilometer
vom Meer entfernt auf einer schönen
Terrasse über der Ebene. Hier lebte
Bias von Priene, einer der Weiswen der
Antike. Das Theater, Bouleterion (Rathaus)
und die Agora sind durchaus einen Besuch
wert, doch der absolute Höhepunkt
ist zweifelsohne der großartige
Athenatempel. Alexander der Große,
der 334 v.Chr. durch die Stadt kam, fand
den Bau unvollendet vor und veranlaßte
seine Fertigstellung. Fünf der ursprünglich
30 Säulen sind wieder restauriert
worden.
Pamukkale,
Watteschloss! Ein wirkliches Wunder der
Natur!Schneeweisse Kalk-Sinter-Terrassen,
märchenhafter Wasserfall! Das Naturwunder
Pamukkale ist nicht nur ein wahrhaft prachtvoller
Anblick, sondern es zaehlt auch wegen
seiner antiken Baudenkmaeler und der Thermenbaeder
zu einer der interessantesten Stätten
der Welt. Wollen Sie in unmittelbarer
Naehe von Pamukkale noch etwas anderes
sehen? Die alte Stadt Hierapolis führt
Sie in die Antike! Die Ruinen der antiken
Stätte stehen auf einem Travertinplateau,
das sich in Jahrtausenden von Jahren durch
die Mineralablagerungen des Wassers aus
dem südlichen Abhang des Caldagi
nördlich der Staette gebildet hat.
Die weissen Terrassen von Pamukkale, auf
die sich der Name ''Watteschloss''bezieht,
bilden nur die aktive, sich noch in Bewegung
befindliche
Front dieses Plateaus. Hierapolis ist
eine Stadtgründung des pergamenischen
Königs Eumenes II. und ist nach Hiera,
der Gemahlin des Telephos, des mystischen
Ahnherrn der Pergamener benannt worden.
PERGAMON
Die bei Ausgrabungen gefundenen Äxte
beweisen,daß Pergamon schon in der
Steinzeit besiedelt war.Die Stadt Pergamon,
die vor der persischen Besetzung (546
v.Chr) unter lydischer Herrschaft war,
muss damals eine kleine Stadt gewesen
sein. Nach der Ilias kam Zeus nach Pergamon,
um von dort aus den trojanischen Krieg
zu beobachten. Die berühmte 200.000
Bände umfassende Bibliothek, die
Antonius Kleopatra geschenkt hatte, machte
Pergamon sehr bekannt. Leider verbrannten
später diese unvergleichlichen Kunstwerke.Das
einstige Königreich von Pergamon
leitete mit seiner eigenen Kunst und mit
seinem besonderen Stil eine neue Epoche
ein.
In
der Ortschaft von Demre befindet sich
die Kirche des Heiligen Nikolaus, in der
er nach seinem Tode beigesetzt wurde.
Die arabische Invasion im 7. und 9. Jahrhundert
zerstörte die Stadt mitsamt der Kirche.
Vor allem im Jahre 1034 wurde sie völlig
niedergerissen. Konstantinos Monomakhos
und Kaiserin Zoe liessen die Kirche im
11. Jahrhundert wieder aufbauen.Sie blieb
bis heute so erhalten. Im unteren Teil
der Kirche sind Sarkophage zu sehen. In
der Apsis und den Seitenschiffen befinden
sich Fresken. Über eine Treppe gelangt
man auf die obere Galerie, wo Ausgrabungsfunde
ausgestellt sind.
54
km entfernt von Trabzon und ganz in der
Nähe von Macka, einem hübschen,
in mitten von Wäldern und Wiesen
liegendem Dorf, erhebt sich der 250 m
hohe steile Felsen Karadag. Das Kloster
Sumela schmiegt sich wie ein Adlernest
an die Felswand, die über den Wiesen
hinaufragt.Der Überlieferung nach
wurde Sumela (auch Mutter Maria genannt)
unter dem byzantinischen Kaiser Theodosius
I.(375-395) von zwei Eremiten, Barnabas
und Sophronio, in einer Felsenhöhle
auf dem Karadag als Kirche gegründet.
Damit wurden die ersten Grundsteine zu
dem Kloster gelegt. Als sich später
das Christentum unter Kaiser Justinian
weiter ausbreitete, wurde die Sumela Kirche
vergrößert.Auf einer engen
und hohen Treppe steigt man zum Kloster
hinauf.
Die
Klosteranlage besteht aus einer in Felsen
gehauenen Kirche, einigen Kapellen,der
Küche, mehreren Mönchzellen,
dem Gasthaus, der Bibliothek und einem
Brunnen, dessen Wasser als wundertätig
galt.
Das
von Canakkale 30 km entfernte, antike
Kulturzentrum Troja, das seine Bedeutung
durch Homers ''Ilias'' gewann, wurde zwar
durch Schliemanns Ausgrabungen berühmt,
aber durch sie wurde so viel zerstört,
dass fast keine Ruinen mehr zu differenzieren
sind. Das mag so manchen Besucher enttäuschen.
Um einen befriedigenden Eindruck von Troja
zu erhalten, hält man sich am besten
an den vorgeschlagenen, gut beschilderten
Rundweg, und besucht zudem das Museum
der Grabungsstätte. Zur Freude mancher
Besucher gibt es hier auch ein Holzpferd,
das auf das bekannte Trojanische Pferd
des Homer anspielt.