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Nord Zypern | Magosa
   
 
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Magosa (Famagusta)

Lässt Shakespeare seinen Othello in der von Lusignans erstellten, von Venezianern erweiterten Zitadelle von Famagusta. Die Losung gilt noch heute. Famagusta ehemaliges Handelszentrum und reiche Hafenstadt der Levante, zählte im 13. Jh., zu einer der reichsten Städte im östlichen Mittelmeer und wurde deshalb das -Venedig der Levante- genannt.
Heute, das mittelalterliche Altstadt ist eine der bemerkenswerten Ruinen in der Welt.
Famagusta verfügte zu jener Zeit über 365 Gotteshäuser und viele Paläste. Famagusta von einem intakten, 3500 m langen, mitunter zehn Meter dicken Stadtmauer umgeben, ist Nord-Zyperns Haupthafen und das wichtigste Fremdenverkehrszentrum mit den schönsten Badestrände. Der goldene Sand des Strandes von Famagusta ist Welt gerühmt.
Magosa
Venezianischen Palast und Kerker von Namik Kemal
Der Palast der Lusignans wurde bei Angriffen in 1571 zerstört und dient seit der türkischen Einnahme von Famagusta Polizeiwache. In einer kleinen Zelle lebte von 1873 bis 1876 der Volksdichter Namik Kemal, der von Sultan Abdülaziz nach Zypern verbannt worden war.
Die Burg Kantara
Kantara erhebt sich auf einer Reihe von Bergkuppen wie sie in St. Hilarion und Buffavento. Sie ist nicht nur die östlichste aber auch mit einer Höhe von 700 m über dem Meer die tiefstgelegene der drie Burgen. Trotztdem liegt sie hoch genug für Ausblick nach allen vier Himmelsrichtungen. Diese Lage Kantaras auf dem Rückgard der Berge ist wirklich grandios. Sie wurde von den Byzantinern im 11. Jahrhundert erbaut.
Salamis
Die Stadt stoll vom legendären Troja-Kämpfer Teukros um das Jahr 1184 v.Chr. gegründet worden sein. Im 4. Jahrhundert haben Erdbeben Salamis zerstört. Die Stadt wurde durch Kaiser Konstantius wiederaufgebaut und erhielt den Namen Konstantia. Zu ihrer Blütezeit, war Salamis der grosse Handelsmittelpunkt von Rom und der schönste Stadt der Levante an Zyperns längstem Sandstrand, mit rund 150,000 Einwohnern. Die Stadt fand eine tragische Ende: Arabische Einfälle im 7. Jahrhundert n. Chr. und ein paar Erdbeben im 4. Jahrhundert n. Chr. haben sie entgültig völlig zerstört. Salamis ist heute grossteils bedeckt von Bäumen, die ein Teil des Salamis Waldes sind. Erst knapp
 

Salamis

10 Prozent des Geländes von 5 km sind freigelegt: Das römische Amphitheather (Zyperns grösstes) Gymnasium, Bäder, Marktplatz, die Fundamente, einer grossen Basilika gehören dazu. Das Bild der Ausgrabungen bestimmen heute die Ruinen der römischen Stadt und ihrer grossartingen Anglagen.
 Lala Mustafa Pascha Moschee (St. Nikolaus Kathedrale)
Die in einer Bauzeit von 14. Jahren (1298-1312) errichtete Kathedrale gehört mit zu den schönsten der Insel und im Levant und war Mittelpunkt bei Krönungsfeierlichkeiten. In der Regierungszeit der Lusignans wurden in der Kirche viele Herrscher zum König von Zypern und Jerusalem gekrönt. Nach der osmanischen Eroberung der Stadt in 1571 wurde sie in eine Moschee umgewandelt und dient heute noch als solche.
 Die Burg Kantara
Kantara
Magosa
 
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